Zirkuskünste in der Schule

Veröffentlichungsdatum08.01.2026Lesedauer2 MinutenKategorienVolksschule
Begabungen

Der Besuch eines Zirkus begeistert Groß und Klein.

Doch Zirkuskunststücke selbst auszuprobieren, zu üben und schließlich zu beherrschen, besitzt einen ganz besonderen Reiz.

Der Höhepunkt des Schuljahres ist zweifellos die Aufführung, bei der die Kinder ihre erlernten Zirkuskünste stolz präsentieren können.


Wie sieht Zirkus in der Schule aus?


In der unverbindlichen Übung „Zirkuskünste“ erhalten die Kinder einen vielseitigen Einblick in unterschiedliche Bereiche der Zirkuswelt. Sie erlernen das Jonglieren mit Tüchern und Bällen sowie den Umgang mit verschiedenen Jongliergeräten wie Devil Sticks, Diabolo und Jongliertellern.

Eine besondere Herausforderung stellt das Einrad fahren dar, das viel Geschick, Ausdauer und Gleichgewichtssinn erfordert – ebenso wie das Stehen und Gehen auf der Laufkugel. Das Gleichgewicht wird auch am Rola Bola intensiv trainiert. Wer dieses Gerät sicher beherrscht, kann zusätzlich darauf jonglieren, etwa mit Tüchern, Bällen oder dem Diabolo.

Das Jonglieren mit Pois ist eine anspruchsvolle koordinative Aufgabe und besticht zugleich durch seine ästhetische und effektvolle Wirkung. Am Trapez üben die Kinder verschiedene Kunststücke, die entweder vorgegeben sind oder kreativ selbst entwickelt werden.

Besonders beliebt ist die Akrobatik: Von einfachen bis hin zu anspruchsvollen Übungen ist alles möglich. Akrobatik erfordert Körperbeherrschung, Vertrauen sowie ein hohes Maß an Rücksichtnahme gegenüber den Akrobatikpartnerinnen und -partnern. Eine lustige und abwechslungsreiche Ergänzung bildet das Hüpfen auf den Pogo-Sticks, das ebenfalls Geschicklichkeit verlangt.


Welche Auswirkungen haben Zirkuskünste auf Körper, Geist und Seele?


Neben dem großen Spaß und dem Ziel einer gemeinsamen Aufführung, bringt das Training der Zirkuskünste noch zahlreiche andere positive Effekte mit sich:

Die motorischen Fähigkeiten der Kinder werden gezielt geschult, Gleichgewicht und Koordination werden verbessert. Ganz nebenbei werden dabei beide Gehirnhälften aktiviert und vernetzt.

Studien belegen, dass diese Vernetzung durch vielfältige Bewegungen nicht nur die motorische Entwicklung, sondern auch andere kognitive Leistungen

positiv beeinflusst. Darüber hinaus stärken die Kinder durch regelmäßiges Üben ihre mentale Ausdauer: Dranzubleiben, Geduld zu zeigen und Fortschritte zu erleben, führt schließlich zum Erfolg.

Ein wesentlicher Aspekt der Zirkuskünste ist das gemeinsame Üben. Viele Kunststücke werden im Team erarbeitet, wodurch das Sozialverhalten gefördert wird. Die Kinder helfen und unterstützen einander, bringen sich gegenseitig neue Fertigkeiten bei und entwickeln gemeinsam kreative Ideen. Besonders bei akrobatischen Übungen sind Vertrauen, Rücksichtnahme und Feingefühl unerlässlich.

Durch das gemeinsame Arbeiten und die Erfolgserlebnisse wächst letztlich auch das Selbstbewusstsein der Kinder.

Und das Schönste daran: Die Kinder merken oft gar nicht, wie vielfältig und nachhaltig die positiven Auswirkungen des Zirkustrainings sind.

Zirkus macht Spaß – die Kinder lieben Zirkus!


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